Heute muss ich mich mal aufregen. Da sitze ich heute an meinem ersten freien Nachmittag zu Hause und zappe durch die Tv-Landschaft und musste mit erschrecken feststellen wie es um die Landwirtschaft in großen Teilen Europas bestellt ist. Es war so eine Doku auf dem ZDF, die sich mit Fragen der Landwirtschaft beschäftigte und Bauern zu Wort kommen ließ, die ihr leid klagen wegen den Ernteausfällen. So weit so gut. Ich kann ja verstehen, dass es für einen Großteil der Bauern ein echtes Problem darstellt, dass die klimatischen Veränderungen in den letzten Jahren auch einbußen für sie bedeuteten, aber wie die darauf reagieren, da wird mir ganz schlecht. Mal ehrlich ich bin auf dem Land aufgewachsen und groß geworden. In dem Betrieb meiner Eltern musste ich von Anfang an mithelfen und das war wirklich harte und schwere Arbeit! Und dennoch wäre mein Vater nie auf die Idee gekommen irgendeinen Hightech- scheiß zu kaufen damit sich die Arbeit von selbst erledigt.
So lang ich denken kann hat mein Vater Tag für Tag seinem Unimog gebraucht und nichts anderes. Die super Maschienen von heute sind ewig teuer und machen keine bessere Arbeit beim verrichten von schweren Arbeiten als so ein guter alter Unimog. Da sehe ich so ein paar Schnösel, die sich Bauern nennen, obwohl die eher aussahen wie aus einem Kaufhauskatalog, wie sie auf so einem Truck über ihr Feld eiern. Also wirklich jedes Kind das in der ländlichen Region aufgewachsen ist, weiß dass man so auch keine bessere Ernte erzielt. Ach zum Glück ist diese doofe Doku endlich vorbei und ich hab mich genung aufgeregt. Ich werde das Weihnachtswochenende mit einem gepflegten WOW Spiel einklingen lassen.
Auch wenn man wie bei vielen Dingen nicht alle über einen Kamm scheren sollte, sind Frauen schon eine merkwürdige Gattung. Da glaubt man, alles richtig zu machen und das alles super läuft und dann wird sich einfach nicht mehr gemeldet. Echt komisch und unverständlich, zumal man sich wirklcih viel Mühe gegeben hat und alles so aussah, als ob es was werden könnte.
Da habe ich vor kurzem eine nette Frau üner einen Freund kennengelernt. Sie war mir gleich sehr symphatisch und wir konnten uns super unterhalten. Telefonnummern und E-Mails wurde auch ausgetauscht (macht man ja nicht, wenn man sich nicht mehr vorstellen könnte!). Und dann haben wir das ein oder andere Mal telefoniert, uns geschrieben und uns zu einem Date verabredet. Auch das lief – meiner Meinung nach – richtig gut. Ich war nicht zu aufdringlich, aber doch nah genug, dass eindeutig zu verstehen war: ich finde dich toll! Auch die zweite Verabredung lief wie geschmiert und es gab keine Anzeichen – jedenfalls keine, die ich erkennen konnte – dass ihr irgendwas missfällt. Und dann rufe ich sie zwei tage später an und niemand geht ans Telefon. Einen Tag darauf, schreibe ich eine SMS, ob alles in Ordnung sei und frage, wie es ihr geht, aber nichts kommt zurück. Weitere zwei Tage später schreibe ich ihr eine Mail, dass ich mir ein wenig Sorgen machen würde und ich mich freuen würde, etwas von ihr zu hören. Ein Antwort? Fehlanzeige! Nun ist eine Woche vergangen und ich frage mich ernsthaft, was ich davon halten soll und wie ich mich verhalten soll?!? Sollte ich nachhaken, vielleicht unseren gemeinsamen Freund anrufen und nachfragen, ob er etwas weiß??? Sollte ich ihr Zeit geben und warten, ob sie sich vielleicht doch noch meldet??? Vielleicht ist sie auf Geschäftsreise? Aber warum hätte sie mir das verschweigen sollen? Vielleicht hat sie einen Freund oder Mann und das Ganze wurde ihr zu ernst? Ich habe keine Ahnung und werde wohl einfach abwarten und mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass außer Spesen nix gewesen ist.
Heute mal etwas ganz anderes. Ich kann mich nicht immer nur mit den ernsten Dingen des Lebens befassen. Auch ich muss hin und wieder einmal abschalten. Das wird ja wohl noch erlaubt sein! Heute habe ich mir diesen Luxus gegönnt. Und was bietet sich da natürlich ganz oben auf der Liste an? Richtig. Schwiegertochter gesucht. Wo? Richtig. Natürlich auf RTL. Ich hatte kurz zuvor mit einem Freund telefoniert. Wichtige Gespräche hatten wir geführt. Bis er auf einmal das Telefonat unterbrach. Ich war mtten im Satz gewesen. Er müsse jetzt Schluß machen. Hastig hat er geklungen, es musste etwas Wichtiges passiert sein. Ob ich denn nicht wüsste, was heute sei? Nein, ich wusste es nicht. Bis er mich aufklärte. Schwiegertochter gesucht würde gleich im Fernseher laufen. Das durfte man natürlich nicht verpassen, dieses wichtige Gesellschaftsereignis.
Getrieben von einer Mischung aus Langeweile und Neugierde schaltete ich dann auch den Fernseher ein. Es dauerte nicht lange, bis ich den richtigen Sender in meinen Programmen gefunden hatte. Und nun? Was soll ich sagen? Befremdlichkeit, Scham, gar Belustigung?! Ich weiss es nicht genau, vielleicht eine Mischung. Besonders gut hat mir das Paar im Schokoladenbad gefallen. Hat das einer von euch gesehen? Die beiden passen wirklich gut zueinander, wie ich finde. Jetzt wollen sie ihre Zukunft zusammen planen. Das ist doch schön. Nett war auch der junge Mann an der Gulaschkanone. Möchte nicht mehr alleine am offenen Feuer über dem Kessel stehen. Ist erst 23 Jahre alt, der Junge, hat doch noch Zeit. Schön war auch der Herr mit den vielen Vögel. Gut zu Vögeln sei er, sagte er. Wie sympathisch. Eine nette Stunde war das vor dem heimischen Fernseher!
Knut ist tot. Diese Nachricht macht betroffen. Was soll man da noch sagen? Gefunden haben sie ihn. In seinem Becken. Oben auf dem Wasser ist er geschwommen. An und für sich ja nichts Außergewöhnliches für einen Eisbären, dass er auf dem Wasser schwimmt. Aber bei Knut war das anders. Er ist wohl eher getrieben als geschwommen. Einfach hat er es ja auch nie gehabt, der kleine Knut. Von Geburt an begafft, aus dem ganzen Land sind sie angereist. Das muss man sich mal vorstellen. Den ganzen Tag begafft zu werden. Und dann ist auch noch sein Ziehvater gestorben.
Jetzt will man Knut obduzieren. Herausfinden will man, wieso denn nur der süße Knut so früh von uns geschieden ist. Gerade einmal vier Jahre alt war er. Dabei kann so ein Eisbär auch schon mal dreißig Jahre alt werden. Ich bin gespannt. Werde die Geschehnisse rund um den toten Knut auf jeden Fall im Auge behalten. Wer weiß, was da noch so an das Tageslicht kommt. Wer weiss schon, was wirklich mit dem armen Tier geschehen ist. Wäre ja schließlich nicht das erste Mal, dass ein Lebewesen einfach so um die Ecke gebracht wird. Genug der Verschwörungstheorien. Leid tut es mir um Knut. Und um mich. Hätte den Kleinen auch gerne einmal gesehen. Mich zu den anderen Gaffern gesellt. Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Berlin gewesen. In den Zoo habe ich es aber nicht geschafft. Konnte aber natürlich auch nicht damit rechnen, dass das meine letzte Gelegenheit sein würde, Knut zu live und lebend zu sehen! Wer weiss, vielleicht wird er jetzt am Schluß noch ausgestopft. Gesetzt den Fall, werde ich mir eine Live-Beschauung aber ersparen.
Ich lese ja sehr gern und wirklich jeden Tag beim Frühstücken meine morgendlich aktuelle Zeitung. Und bin eigentlich nach dem Auslesen zu früher Stunde schon immer ziemlich fertig. Was da alles für negatives Zeug drin steht, nee das erschüttert einen doch nur. Worüber ich jedoch schmunzeln kann, ist die Plagiatsaffäre unseres Verteidigungsministers. Also da bin ich Gott doch dankbar, nie studiert zu haben und zeigt mir, dass Dreistheit in jedem Alter und in jeder Lage noch Erfolg verspricht. Mitlieid empfinde ich da nur mit denen, die wirklich ihren Ar.. aufreißen, um “gut” zu werden.Ich sehe mich nicht in der Position über solch ein Verhalten zu urteilen, doch fällt es mir bei Ungerechtigkeiten doch recht schwer meinen Mund zu halten. So hatte ich mich dann schon mit Kollegen in der Wolle, die anderer Meinung waren.
In Bezug auf dieses Thema hatte ich gestern in der Zeitung gelesen, dass es sogar Firmen gibt, die wissenschaftliche Arbeiten gegen bestimmte Kosten schreiben. Und je nachdem, wann Abgabe ist und wie lang die Arbeit sein muss, steigt der Preis. Ein Hinweis von der jeweiligen Firma heißt dann, bitte nicht unter falschem Namen veröffentlichen. Ich habe lange, und ich tue es immer noch, darüber nachgedacht, ob sowas denn gerecht ist. Ich war nie studieren und ich weiß nicht, wie schnell man dort voran kommt, was die Ansprüche sind. Klar, kann ich mir vorstellen, dass man manchmal in Zeitbedrängnis kommt.. Doch eigentlich ist es doch eine Dienstleistung wie jede andere auch. Man wird bezahlt für etwas, das man herstellt. Und wenn die einzlenen Firmen darauf hinweisen, dass nicht illegal veröffentlicht werden darf.. Es ist doch wie bei ner Arbeit in der Schule. Der Lehrer sagt, bitte nicht spicken und man tuts trotzdem!
Ich bewundere ja immer die Menschen, die sich für die Astronomie und den ganzen Kram da im Himmel interessieren und sich für solch einen Beruf entschieden haben und diesen auch ausführen dürfen. Für mich wär das nichts,, ich bin aus Leidenschaft Handdwerker! Als ich am Frühstückstisch die Zeitung las, stolperte ich auch gleich über einen Zeitungsartikel. Wissenschaftler entdeckten Teile einer Galaxie, die bisher noch nicht bekannt war. Sie sahen ein bisher unbekannten Strom von zahlreichen Sternen in der Milchstraße. Was wohl die Schwierigkeit an der Entdeckung dieses Sternstromes war, dass dieser in der Galaxie vorhanden ist. Da die Milchstraße generell aus vielen unzähligen Sternen besteht, wurde ihnen der Blick auf die versteckte Galaxie erst einmal verwehrt. Wirklich spannend, wie die Wissenschaftler mittlerweile schon berechnen können, wie schnell diese in der Galaxie umherschwirren. Manchmal verstehe ich zwar nicht, warum man das alles wissen muss, aber wem sage ich das schon. Gut, wenn es um Kometen geht, die auf die Erde zu rasen, dann finde ich es sinnvoll, den Himmel zu untersuchen, um Gefahren abzuwehren, doch nur so, um zu schauen, was es da draußen noch so gibt, finde ich irgendwie albern. Sorry, will deswegen niemanden angreifen. Es ist ein ehrbarer Beruf, genauso wie ein Schlosser. Der ist auch wichtig.
Frauen finden Sterne ja immer so romantisch, gerade am Strand. Ich finde eher, dass sie wenn, etwas geheimnisvolles haben. Gut, ich geb´s zu, wenn ich eine Sternschnuppe sehen würde, dann würde ich mir auch etwas wünschen. Im August sind am Himmel immer die meisten Sternschnuppen zu sehen. Das sollte man sich als Mann merken, der noch Single ist. Denn, wenn schon romantische Spaziergänge, dann abends, wenn die Sterne leuchten.
Die Landwirt im Oderbruch sind zu recht erzürnt auf die Landesregierung in Potsdam. Da haben die Bauern doch erst im Sommer des vergangenen Jahres hohe Ernteausfälle hinnehmen müssen wegen des Hochwassers. Im Herbst 2010 war eine Bestellung der Flächen schon nicht möglich. Jetzt Anfang des Jahres sieht es wieder so aus als könne man nichts ausbringen! Im Sommer bereits geforderte Frühwarnsysteme werden mittlerweile fieberhaft erarbeitet. Und dann kommt noch heraus, daß bereits 2008 Pläne für ein Frühwarnnetz existieren. Da kann man die Wut und den Unmut schon verstehen, welcher sich da aufbaut! Die haben ja auch Jahrelang nichts an den Gräben gemacht. Die sind teilweise so verwildert, daß das Wasser nicht mehr abfließen kann.
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Dabei ist doch schon länger in der Tendenz ab zu sehen, daß wir mit diesen Problemen zu kämpfen haben werden.
Müssen wir uns jetzt daran gewöhnen, daß bei jeder Schneeschmelze oder jedem starken Regenfall bestimmte Gebiete geflutet werden? Daran gewöhnen das diese Landstriche bald Menschenleer sind? Obwohl das ja etwas von natürlicher Selbstregulierung hätte. Von dem Menschen verschuldete Begradigungen, Fahrrinnenvertiefung, Verkleinerung der Flutungsflächen etc. wenden sich dann gegen ihn. Aus dem Lebensraum verdrängt, in jeder Hinsicht, aber auch vor allem Ökonomisch mit Sanktionen belegt von Mutter Natur.
Mittlerweile werden spezielle Programme aufgelegt, die die Bewohner des Oderbruch halten sollen und neue Perspektiven eröffnen können. Darunter gibt unteranderem so wahnwitzige Umschulungsmaßnahmen für Landwirte die zu Hochwasserexperten ausgebildet werden sollen. Selbstverständlich sollen sie an den neuen Messgeräten ausgebildet werden, die es noch zu installieren gilt. Und der Interpretation hinsichtlich der Werte noch unklar ist. Bis jetzt gibt es noch kein Maßnahmenprotokoll für die Werte der Geräte. Also, bei welchen Werten, sollen welche Maßnahmen, von wem durchgeführt werden.
Der verheerende Anschlag auf den Flughafen Domodedowo in Moskau ist nur einen Tag her und schon sind erste Informationen zu den Attentäter herausgekommen. Ich finde es immer erstaunlich, wie schnell Polizei und Geheimdienst herausfinden, um wen es sich bei den Attentätern handelt. In diesem Fall waren es ein Mann und eine Frau, ein dritter musste als Komplize gedient haben, denn er brachte die beiden zum Flughafen und wartete davor.
Als die Frau im Ankunftsbereich ihren Koffer öffnete, löste sie wahrscheinlich damit die Bombe aus. Hunderte von Menschen wurden teils schwer verletzt und 35 starben entweder sofort oder an ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Da das Attentat zu einer Zeit der Rush Hour in Moskau statt fand, kamen die Rettungskräfte nur schwer und langsam in die Krankenhäuser.
Ich war äußerst geschockt, als ich von der Nachricht erfuhr und konnte es gar nicht glauben. Da ich den ganzen Tag auf der Arbeit war, erfuhr ich erst auf dem Heimweg und dann abends bei N24 was genau passiert war. Heute morgen hörte ich dann im Radio, dass sich auch ein Deutscher unter den Toten befinde, was mich zutiefst erschüttert hat. Unglaublich, dass Menschen sich selbst in die Luft sprengen können, aber dann auch noch zahllose Unschuldige mit in den Tod zu reißen, dass ist unglaublich.
Heute auf Arbeit kam dann gleich die Diskussion auf, was die Menschen wohl dazu treibe. Wieso bringen sie sich um? Für eine Ideologie? Für Bekanntheit? Mal ganz ehrlich, wir können uns an keine der zahlreichen Selbstmordattentäter erinnern, die sich je in die Luft gesprengt haben. Was bringt das also?
Ich finde die Vorstellung gruselig, dass Menschen so manipulativ sind, dass sie sich selbst umbringen. Was steckt dahinter?
Es ist mal wieder an der Zeit für einen Wechsel ,diesmal bei Lufthansa. Die größte Airline Europas wechselt zum Jahreswechsel ihren Vorstandschef. Der bisherige Vize Christoph Franz bekommt nun den Chefsessel des bisherigen Chefes Wolfgang Mayrhuber, welcher die Lufthansa AG in sieben Jahren aufrecht erhielt und weiter wachsen ließ.
Er wechselt nun zu Infineon und wird dort als Chefaufseher arbeiten.
Vor Franz liegen viele Probleme, die er zu bewältigen hat, denn das momentane Wetterchaos spielen da eher eine nebensächliche Rolle. Da in Europa immer mehr Billigflieger abheben, wird der Kundenstamm der Lufthansa allmählich dünner.
Zwar nimmt das Wachstum wieder zu und die Wirtschaftskrise hat die Luftfahrt auch größtenteils hinter sich gelassen, Problem für die Europäer und die Amerikaner, das Wachstum findet hauptsächlich in Asien statt. Und das muss beobachtet und genutzt werden, nicht umsonst werden die Routen nach z.B. Shanghai und Tokyo vervielfältigt und stärker genutzt. Auch die ersten A380 flogen in den asiatischen Raum.
Auch der Logistik-Bereich der Lufthansa muss weiter gefördert werden, denn auch da lässt sich viel Geld machen. Cargo ist eine große Tochter, die gepflegt werden muss.
Aber dass es Lufthansa gut geht, sieht man an den zahlreichen Airlines, die sie in den vergangenen Jahren aufgekauft und gepusht hat. Vor Christoph Franz liegen viele Bürden und Steine, doch seine jahrelange Erfahrung als Vize lässt ihn diese Sachen mit geradliniger Sicherheit bestehen.
Welche Aufgaben und Problem noch auf den neuen Vorstandschef der Lufthansa zukommen, ist erst einmal noch ungewiss, mit dem neuen Posten aber kommt sicherlich auch neuer Schwung in Europas mächtigste Fluggesellschaft.
Wie er sich machen wird, sehen wir dann im nächsten Jahr.
Der Dauerpatient Boing 787 macht keine Fortschritte und steht nun seit knapp sechs Wochen auf dem Boden. Nach einem Bordfeuer bei einem Testflug stehen alle Testmaschinen still.
Anfangs standen die Chancen so gut, dass Boeing, von denen seit den 90er Jahren nichts neues kam, wieder ein Super-Flugzeug präsentiert. Als die ersten Pläne veröffentlicht wurden, schien die 787, auch Dreamliner genannt, als völliger Star am Flugzeughimmel zu werden. Allmählich ernüchterte sich die Ansicht und mittlerweile entwickelte sich das Flugzeug zum riesen Desaster für Boeing. Die Probleme häufen sich und zwangen den Flugzeughersteller zur sechsfachen Korrektur. Die Kosten für das Projekt haben sich inzwischen so erhöht, dass sich eine Weiterarbeit kaum noch lohnt.
Aber nicht nur Schwächen bei der Planung, sondern auch bei der Umsetzung lassen das gesamte Projekt stocken. Schlampigkeit bei Montagen, Schlampigkeit bei der Tragflächenkonstruktion und die Liste ist lang.
Wann der Dreamliner, der mittlerweile zum Nightmare-Liner mutiert ist, für weitere Tesflüge in die Luft kann ist fraglich.
Die Kosten für das stockende und chaotische Projekt blieben bislang unbekannt. Auf Boeing wirft diese schlechte Planung ein schlechtes Licht, dass sich der Flugzeughersteller eigentlich nicht leisten kann. Zwar hatte Airbus mit seinem 380er auch viele Probleme, doch solche Verzögerungen waren nie vorgekommen. Wenn sich Boeing nicht bald selbst mal in den Allerwertesten tritt, sehe ich schwarz für den Dreamliner.
Bereits 20 halbfertige stehen vor den Toren der Montagehallen und besitzen weder Kabinenausstattung noch Triebwerke. Viele Erstkunden haben ihre Flotten und Netzwerke bereits umgeplant und rechnen mit einer späteren Auslieferung, um Bedrängnisse zu umgehen.
Ich bin gespannt, wann die erste 787 mit Passagieren besetzt in die Luft gehen kann.